Corona-Regelungen ab Donnerstag, den 25.11.2021

Liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigte,

um die vierte Infektionswelle zu brechen, haben sowohl Bundestag und Bundesrat mit der Verabschiedung des neuen Infektionsschutzgesetzes (IfSG) als auch die Landesregierung mit der Neuregelung der hessischen Coronavirus-Schutzverordnung (CoSchuV) Regelungen getroffen, die das Infektionsgeschehen rasch und effektiv eindämmen sollen.
Für die Schulen, an denen weiterhin Präsenzunterricht in allen Schulformen und Jahrgangsstufen stattfindet, bedeutet dies Folgendes: 

  • Die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske gilt ab Donnerstag, dem 25. November 2021 auch am Sitzplatz
  • Für die Testpflicht von Schülerinnen und Schülern, die weder geimpft noch genesen sind, ergeben sich keine Änderungen. Diese müssen auch weiterhin für die Teilnahme am Präsenzunterricht dreimal pro Woche einen negativen Testnachweis erbringen (Ausnahme: 14 Tage tägliche Testpflicht nach Auftreten eines Coronafalls in der Klasse oder Lerngruppe). Rechtzeitig zum 2. Schulhalbjahr erhalten alle Schulen eine Neuauflage des Testhefts.

Nach wie vor können die Gesundheitsämter unabhängig von den in diesem Schreiben dargelegten landesweiten Regelungen je nach Entwicklung der pandemischen Lage vor Ort regionale oder schulbezogene Maßnahmen in Abstimmung mit den Schulträgern und den Staatlichen Schulämtern anordnen.

Sollten Sie Rückfragen haben, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung!

Bitte bleiben Sie gesund!

Herzliche Grüße

Andreas Lang, Schulleiter

Bauarbeiten in der Ortsdurchfahrt Niederselters Busumleitung und Baustellenfahrplan gültig ab 15.11.2021

Ortsdurchfahrt Niederselters Brunnenstraße/Emsstraße voll gesperrt

Wegen Straßenbauarbeiten in der Ortsdurchfahrt ab dem Montag 15.11.2021 bis einschließlich 30.11.2021 voll gesperrt. Der Linienverkehr der Linie 285 fährt nach einem Baustellenfahrplan und muss innerörtlich über die Adam-Gräf-Straße und die Limburger Straße umgeleitet werden. In der Limburger Straße ist in dem Einmündungsbereich auf die Münsterer Straße eine Ersatzhaltestelle eingerichtet. Ebenfalls ist in der Straße Am Schwimmbad in Höhe Parkplatz eine Ersatzhaltestelle eingerichtet. Die Haltestellen “Bahnhof”,  “Kirche” und „Emsstraße“ können während der Baumaßnahme von dem Linienverkehr der Linie 285 nicht angedient werden. 

Dauer der Maßnahme bis voraussichtlich 30. November 2021

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Weltklasse-Triathletin Hanna Philippin zu Gast im WPU-SPORT

Im Rahmen des Schulprojekts TriAktiv konnte sich die MPS über prominenten Besuch freuen: Die ehemalige Profi-Triathletin Hanna Philippin, u.a. mehrfache Deutsche Meisterin, Europameisterin und Bronzemedaillengewinnerin bei der Team-WM 2016 in Hamburg, arbeitet vier Wochen mit den Schülerinnen und Schülern des Wahlpflichtunterrichts Sport der Jahrgangsstufen 9 und 10.

Dabei vermittelte die Weltklasseathletin den MPS-Nachwuchssportlern was es heißt, einen Sport mit voller Leidenschaft zu betreiben: Stabilisationsübungen, Lauftechnikschulung, Geschicklichkeitsübungen mit dem Fahrrad, aber auch Wechseltraining, lange Fahrradausfahrten und Duathlonwettkämpfe standen auf dem Programm. Ergänzt wurde das Training durch einige Theoriestunden, in denen sich der Kurs mit den Grundlagen des Triathlonsports beschäftigte, aber auch die Begriffe Leistung und Leistungsmotivation genauer unter die Lupe nahm.

Die Schülerinnen und Schüler ließen sich von dieser gelebten Leidenschaft anstecken und gingen höchst motiviert zu Werke.

Der WPU-Sport Kurs 9/10 wünscht Hanna Philippin auf ihrem weiteren Weg außerhalb des Profisports alles Gute und viel Erfolg und bedankt sich für die tollen gemeinsamen Wochen.

Wie die Landwirtschaft Lebensräume sichert

Von Kerstin Kaminsky / Weilburger Tageblatt vom 16.09.2021

Statt Mathe oder Deutsch zu pauken, verbrachte die Klasse 7b der Mittelpunktschule Goldener Grund den Dienstagvormittag auf dem Eisenbacher Tannenhof. Im Rahmen der Hessischen Biotage erfuhren die Kinder, dass Landwirtschaft nicht nur unmittelbar an der Erzeugung von Lebensmitteln beteiligt ist, sondern dass durch die Landwirtschaft auch viele Lebensräume für Pflanzen und Tiere entstehen. Neben Wiesen, Hecken oder Steinhaufen gehören auch Säume und Raine dazu.

Als Säume bezeichnet man den Übergang zwischen zwei unterschiedlichen Lebensräumen. In der Landwirtschaft sind das vielfach mit heimischen Kräutern und Wildpflanzen bewachsene Streifen am Ackerrand, in denen sich Falter und Insekten wohlfühlen. Auch Raine sind eine Form dieser Saumbiotope. Traditionell grenzen Landwirte mithilfe von Rainen ihre Äcker ab.

„Säume und Raine sind nicht zu verwechseln mit Blühstreifen als Futterstellen für Bienen und andere Bestäuber“, erklärte Wolf Gutmann vom Bioland-Verband seinen jungen Zuhörern. Säume und Raine sollen die heimische Tier- und Pflanzenwelt in ihrer Artenvielfalt erhalten.

Bevor die Siebtklässler auf einem Feld des Tannenhofs selbst bei der Anlage eines Ackersaums anpackten, stellte Gutmann verschiedene Pflanzen und Tiere eines solchen Lebensraumes vor. „Warum ist dieses Tierchen gut für die Natur?“ fragte der Fachmann und zeigt das Bild eines Marienkäfers. „Weil er Glück bringt“, so die spontane aber leider falsche Antwort. Tatsächlich brauche insbesondere die umweltschonende Landwirtschaft den Marienkäfer, weil er Schädlinge frisst und somit bei der Nahrungsproduktion nützlich ist.

Am Beispiel der saumtypischen Flockenblume erklärte Gutmann, dass es wichtig ist, diese Streifen im Herbst nicht gänzlich abzumähen. „Der dicke und hohle Stängel der Flockenblume verholzt und gibt vielen Insekten die Möglichkeit, ihre Larven und Eier überwintern zu lassen.“

Die ährenartigen Blütenstände des Blutweiderich bieten vielen Insekten im Herbst noch Nektar, wenn die meisten anderen Pflanzen bereits verblüht sind. Über die eher scheue Eichblatt-Radspinne erzählte Gutmann, dass sie sich gern versteckt und erst vorkommt, sobald sich ein Opfer in ihrem Netz verfangen hat.

Vom großen Wiesenknopf berichtete Gutmann, dass es eine Schmetterlingsart gibt, die zu 100 Prozent auf diese Pflanze angewiesen ist. Zum einen ernährt sich der Ameisenbläuling von ihrem Nektar, zum anderen legt er seine Eier, die wie Ameiseneier riechen, auf der Pflanze ab. Dann holen sich Ameisen die vermeintlichen Eier in ihren Bau. Kaum ist der Ameisenbläuling geschlüpft, fliegt er zurück zum großen Wiesenknopf und holt sich Nektar. Das Pfauenauge als eine der bekanntesten heimischen Schmetterlingsarten hingegen profitiere von Säumen, wo viele Brennnesseln wachsen, erklärte der Fachmann.

„Jedes Tier und jede Pflanze hat seine Besonderheit“, sagt er. So sei es ihm eine Herzensangelegenheit, durch Informations-und Bildungsarbeit die Bedeutung vielfältiger Säume und Raine in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu tragen. Allerdings war dem Bioland-Berater auch klar, dass die Schüler nach einer guten Stunde Theorie einen Ausgleich brauchten. Dafür organisierte er ein Fangspiel, bei dem die Kinder in die Rollen von Fledermäusen und Motten schlüpften.

Dann endlich ging es an die Praxis. Jedes Kind bekam etwa so viel Saatgut, wie in eine kleine Kaffeetasse passt. „Das sieht wenig aus, aber reicht für zehn Quadratmeter“, so der Experte. Am Rand eines gepflügten Feldes, auf dem im nächsten Jahr Lupine wachsen wird, hatte er bereits einen etwa 1,20 Meter breiten Streifen in Abschnitte von jeweils 10 Metern Länge abgesteckt.

Mit dem ausgegebenen Pflanzensamen konnte nun jeder Schüler sein eigenes Stückchen Land bestreuen. „Nehmt immer nur eine kleine Menge zwischen die Fingerspitzen und verteilt sie gleichmäßig und systematisch auf Eurer Parzelle“, machte Gutmann die Arbeitsweise vor.

„Das macht mir Freude“, freute sich Emely Schostak (12) aus Münster. „Bestimmt werde ich nächstes Jahr mal schauen, wie sich der Feldsaum entwickelt.“ Auch zuhause kümmert sich das Mädchen gern um den Obst- und Gemüsegarten, sodass sie bereits ein Bewusstsein für die Artenvielfalt entwickelt habe.

Über einen Garten kann Dennis Dazdarevic (12) aus Bad Camberg nicht verfügen. Umso mehr freute es ihn, an dieser schönen Aktion teilzunehmen, um der Natur ein wenig zu helfen.

Schüler nehmen ihre Schulwege unter die Lupe

Im Landkreis Limburg-Weilburg entsteht ein Schülerradroutennetz

Die Klasse 7b mit (2. Reihe, von links) ihrem Klassenlehrer Andreas Lüttke, dem Ersten Beigeordneten der Gemeinde Selters, Jürgen Hundler, Schulleiter Andreas Lang, den Verkehrsplanerinnen von Sweco, Anna-Lena Fackler und Michelle Ries, der Klimaschutzmanagerin des Landkreises, Verena Nijssen, und Landrat Michael Köberle. (Quelle: Landkreis Limburg-Weilburg)

Konzentriert und aufmerksam erarbeiten Schülerinnen und Schüler der Klasse 7b der Mittelpunktschule (MPS) Selters in mehreren Kleingruppen, wie der eigene Schulweg mit dem Fahrrad aussehen sollte, welche Route am sichersten ist und wie sie den Schülerradroutenplaner nutzen können. Der Klassen- und Sportlehrer Andreas Lüttke freut sich ganz besonders über den Projekttag, da er seiner Schülerschaft den Spaß an Bewegung vermitteln möchte, um damit den Grundstein für eine gesunde Lebensweise zu legen. Die MPS in Selters nennt sich seit fast zehn Jahren „Schule mit sportlichem Schwerpunkt“ und nutzt seit 2016 20 Mountainbikes, die von der Verkehrswacht Hessen an die Schule übergeben wurden. Seither sind die Räder regelmäßig im Sportunterricht, in Arbeitsgemeinschaften und bei Ausflügen im Einsatz. Schulleiter Andreas Lang lobt den Ausbau des Radwegs durch die Gemeinde Selters von Eisenbach zur Schule. „Der Radweg bietet Schülerinnen und Schülern einen sicheren und beleuchteten Schulweg mit dem Rad“, so Jürgen Hundler, Erster Beigeordneter der Gemeinde Selters. „Mobilität wird sich in Zukunft zu einer Kombination unterschiedlicher Verkehrsmittel entwickeln. Dabei spielen die digitalen Medien eine entscheidende Rolle“, sagt Landrat Michael Köberle. „Mit dem Schülerradroutenplaner, der online und als App die Routen zur Schule nutzbar macht, kommen wir diesem Ziel wieder einen Schritt näher“, ergänzt Jörg Sauer, der Erste Kreisbeigeordnete des Landkreises Limburg-Weilburg.
Das Projekt wird von der ivm (integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain) mit Unterstützung des Planungsbüros Sweco aus Frankfurt umgesetzt. Zusammen mit der Klasse 7b sind die Verkehrsplanerinnen von Sweco den Bereich um die Schule Richtung Eisenbach abgefahren, um mögliche Gefahrenstellen aufzudecken.

Hintergrund: Im Landkreis Limburg-Weilburg soll ein sogenanntes Schülerradroutennetz entstehen – sozusagen eine Gesamtübersicht über geeignete Radnetze, die zu den weiterführenden Schulen führen. Genau diese Wege müssen jetzt genau geprüft werden, denn sie werden anschließend im Schülerradroutenplaner zugänglich gemacht (www.schuelerradrouten.de).
„Wir setzen auf die Motivation und die Mitarbeit der Schülerinnen und Schüler – als Hauptbeteiligte sollen sie in den Prozess integriert werden“, sagt Heike Mühlhans, Geschäftsführerin der ivm.

Schon im Sommer dieses Jahres haben sich die beteiligten Akteure des Landkreises und des Integrierten Verkehrs- und Mobilitätsmanagements Region Frankfurt RheinMain getroffen, um über ein sicheres Schülerradroutennetz im Landkreis Limburg-Weilburg zu beraten. Die Erarbeitung eines

Schülerradroutennetzes ist ein Angebotsbaustein des Fachzentrums Schulisches Mobilitätsmanagement. Ziel ist, ein flächendeckendes Netz für Hessen vorliegen zu haben. 

Jetzt geht es mit einer Tour durch die Schulen im Kreisgebiet weiter. Genau wie beim Vor-Ort-Termin in der Mittelpunktschule Goldener Grund, geht es auch bei allen weiteren Terminen dieser Art neben den Ortsbegehungen darum, Wissen zu vermitteln. „Die Kinder lernen, was ein sicheres Fahrrad ausmacht und wie man sich als Radfahrerin und Radfahrer im Straßenverkehr verhalten sollte. Schön ist, dass die Kinder der Mittelpunktschule Goldener Grund direktes Interesse an Mobilitäts- und Fahrradworkshops gezeigt haben“, freut sich Michael Köberle. 

Informationen zur aktualisierten Coronavirus-Schutzverordnung, zur 3G-Regel an Elternabenden, zur Maskenpflicht von Geimpften und Genesenen zu Testheften für Grundschulkinder

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte der MPS,

wie Sie sicherlich den Medien entnommen haben, wurde die Coronavirus-Schutzverordnung aktualisiert. Dabei wird die Infektionsinzidenz als bislang wichtigster Indikator durch den Hospitalisierungswert und die Belegung der Intensivbetten in den Krankenhäusern abgelöst.
Für den Schulbetrieb bedeutet dies: Hier gilt weiterhin, dass in Schulgebäuden eine medizinische Maske getragen werden muss. Am Sitzplatz, im Freien oder beim Schulsport ist es nicht erforderlich, eine Maske zu nutzen.

Ausnahme:
In den 14 Tage andauernden Schutzwochen nach den Ferien oder bei einem größeren Ausbruchsgeschehen in der Schule bzw. in den 14 Tagen nach einer bestätigten Infektion in der Klasse muss auch am Platz eine Maske getragen werden. In diesem Fall sind auch weiterhin täglich Schnelltests durchzuführen, ansonsten wie gehabt zweimal pro Woche.

Die 3G-Regel (getestet, geimpft, genesen), die landesweit bei Veranstaltungen in Innenräumen vorgeschrieben ist, gilt auch für Elternabende.

Des Weiteren hat das Ministerium darauf hingewiesen, dass für geimpfte oder genesene Schülerinnen und Schüler bzw. Lehrkräfte zwar wie gehabt keine Testpflicht in der Schule existiert, die Verpflichtung, eine Maske in der Schule bis zur Einnahme des Sitzplatzes oder im Infektionsfall (siehe oben) auch am Sitzplatz zu tragen, aber weiterhin bestehen bleibt.

Um insbesondere Grundschulkindern, die häufig kein eigenes Ausweisdokument besitzen, die Identifikation bei Veranstaltungen etc. zu erleichtern, kann zukünftig ein Passfoto auf das Testheft geklebt und mit einem Schulstempel versehen werden. Bei Bedarf kann Ihr Kind den Stempel über die Klassenlehrkraft erfragen.

Ab Montag, 20.09.2021 testen wir zweimal pro Woche, montags und donnerstags.

Wir erinnern noch einmal an den pädagogischen Tag am morgigen Freitag.

Freundliche Grüße und ein schönes Wochenende

Andreas Lang

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