Schüler nehmen ihre Schulwege unter die Lupe

Im Landkreis Limburg-Weilburg entsteht ein Schülerradroutennetz

Die Klasse 7b mit (2. Reihe, von links) ihrem Klassenlehrer Andreas Lüttke, dem Ersten Beigeordneten der Gemeinde Selters, Jürgen Hundler, Schulleiter Andreas Lang, den Verkehrsplanerinnen von Sweco, Anna-Lena Fackler und Michelle Ries, der Klimaschutzmanagerin des Landkreises, Verena Nijssen, und Landrat Michael Köberle. (Quelle: Landkreis Limburg-Weilburg)

Konzentriert und aufmerksam erarbeiten Schülerinnen und Schüler der Klasse 7b der Mittelpunktschule (MPS) Selters in mehreren Kleingruppen, wie der eigene Schulweg mit dem Fahrrad aussehen sollte, welche Route am sichersten ist und wie sie den Schülerradroutenplaner nutzen können. Der Klassen- und Sportlehrer Andreas Lüttke freut sich ganz besonders über den Projekttag, da er seiner Schülerschaft den Spaß an Bewegung vermitteln möchte, um damit den Grundstein für eine gesunde Lebensweise zu legen. Die MPS in Selters nennt sich seit fast zehn Jahren „Schule mit sportlichem Schwerpunkt“ und nutzt seit 2016 20 Mountainbikes, die von der Verkehrswacht Hessen an die Schule übergeben wurden. Seither sind die Räder regelmäßig im Sportunterricht, in Arbeitsgemeinschaften und bei Ausflügen im Einsatz. Schulleiter Andreas Lang lobt den Ausbau des Radwegs durch die Gemeinde Selters von Eisenbach zur Schule. „Der Radweg bietet Schülerinnen und Schülern einen sicheren und beleuchteten Schulweg mit dem Rad“, so Jürgen Hundler, Erster Beigeordneter der Gemeinde Selters. „Mobilität wird sich in Zukunft zu einer Kombination unterschiedlicher Verkehrsmittel entwickeln. Dabei spielen die digitalen Medien eine entscheidende Rolle“, sagt Landrat Michael Köberle. „Mit dem Schülerradroutenplaner, der online und als App die Routen zur Schule nutzbar macht, kommen wir diesem Ziel wieder einen Schritt näher“, ergänzt Jörg Sauer, der Erste Kreisbeigeordnete des Landkreises Limburg-Weilburg.
Das Projekt wird von der ivm (integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain) mit Unterstützung des Planungsbüros Sweco aus Frankfurt umgesetzt. Zusammen mit der Klasse 7b sind die Verkehrsplanerinnen von Sweco den Bereich um die Schule Richtung Eisenbach abgefahren, um mögliche Gefahrenstellen aufzudecken.

Hintergrund: Im Landkreis Limburg-Weilburg soll ein sogenanntes Schülerradroutennetz entstehen – sozusagen eine Gesamtübersicht über geeignete Radnetze, die zu den weiterführenden Schulen führen. Genau diese Wege müssen jetzt genau geprüft werden, denn sie werden anschließend im Schülerradroutenplaner zugänglich gemacht (www.schuelerradrouten.de).
„Wir setzen auf die Motivation und die Mitarbeit der Schülerinnen und Schüler – als Hauptbeteiligte sollen sie in den Prozess integriert werden“, sagt Heike Mühlhans, Geschäftsführerin der ivm.

Schon im Sommer dieses Jahres haben sich die beteiligten Akteure des Landkreises und des Integrierten Verkehrs- und Mobilitätsmanagements Region Frankfurt RheinMain getroffen, um über ein sicheres Schülerradroutennetz im Landkreis Limburg-Weilburg zu beraten. Die Erarbeitung eines

Schülerradroutennetzes ist ein Angebotsbaustein des Fachzentrums Schulisches Mobilitätsmanagement. Ziel ist, ein flächendeckendes Netz für Hessen vorliegen zu haben. 

Jetzt geht es mit einer Tour durch die Schulen im Kreisgebiet weiter. Genau wie beim Vor-Ort-Termin in der Mittelpunktschule Goldener Grund, geht es auch bei allen weiteren Terminen dieser Art neben den Ortsbegehungen darum, Wissen zu vermitteln. „Die Kinder lernen, was ein sicheres Fahrrad ausmacht und wie man sich als Radfahrerin und Radfahrer im Straßenverkehr verhalten sollte. Schön ist, dass die Kinder der Mittelpunktschule Goldener Grund direktes Interesse an Mobilitäts- und Fahrradworkshops gezeigt haben“, freut sich Michael Köberle. 

Informationen zur aktualisierten Coronavirus-Schutzverordnung, zur 3G-Regel an Elternabenden, zur Maskenpflicht von Geimpften und Genesenen zu Testheften für Grundschulkinder

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte der MPS,

wie Sie sicherlich den Medien entnommen haben, wurde die Coronavirus-Schutzverordnung aktualisiert. Dabei wird die Infektionsinzidenz als bislang wichtigster Indikator durch den Hospitalisierungswert und die Belegung der Intensivbetten in den Krankenhäusern abgelöst.
Für den Schulbetrieb bedeutet dies: Hier gilt weiterhin, dass in Schulgebäuden eine medizinische Maske getragen werden muss. Am Sitzplatz, im Freien oder beim Schulsport ist es nicht erforderlich, eine Maske zu nutzen.

Ausnahme:
In den 14 Tage andauernden Schutzwochen nach den Ferien oder bei einem größeren Ausbruchsgeschehen in der Schule bzw. in den 14 Tagen nach einer bestätigten Infektion in der Klasse muss auch am Platz eine Maske getragen werden. In diesem Fall sind auch weiterhin täglich Schnelltests durchzuführen, ansonsten wie gehabt zweimal pro Woche.

Die 3G-Regel (getestet, geimpft, genesen), die landesweit bei Veranstaltungen in Innenräumen vorgeschrieben ist, gilt auch für Elternabende.

Des Weiteren hat das Ministerium darauf hingewiesen, dass für geimpfte oder genesene Schülerinnen und Schüler bzw. Lehrkräfte zwar wie gehabt keine Testpflicht in der Schule existiert, die Verpflichtung, eine Maske in der Schule bis zur Einnahme des Sitzplatzes oder im Infektionsfall (siehe oben) auch am Sitzplatz zu tragen, aber weiterhin bestehen bleibt.

Um insbesondere Grundschulkindern, die häufig kein eigenes Ausweisdokument besitzen, die Identifikation bei Veranstaltungen etc. zu erleichtern, kann zukünftig ein Passfoto auf das Testheft geklebt und mit einem Schulstempel versehen werden. Bei Bedarf kann Ihr Kind den Stempel über die Klassenlehrkraft erfragen.

Ab Montag, 20.09.2021 testen wir zweimal pro Woche, montags und donnerstags.

Wir erinnern noch einmal an den pädagogischen Tag am morgigen Freitag.

Freundliche Grüße und ein schönes Wochenende

Andreas Lang

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Informationen zur Maskenpflicht und zur Testpflicht

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, 

die Hessische Landesregierung hat gestern Nachmittag neue Regelungen in Bezug auf das Tragen von Masken in Schulen beschlossen.
Die zentrale Botschaft lautet: Ab kommenden Freitag, 25. Juni, wird die Maskenpflicht weitgehend ausgesetzt, sofern die Infektionszahl regional unter 50 liegt. Ausgenommen sind einzig die Schulflure und die Klassenzimmer, bis der jeweilige Platz eingenommen worden ist. Somit besteht ab Freitag keine Verpflichtung mehr, während des Unterrichts oder auf dem Schulhof eine Maske zu tragen. Selbstverständlich besteht auch weiterhin die Möglichkeit, freiwillig eine Mund-Nasen-Bedeckung zu verwenden.

Wie bereits bislang hat das Gesundheitsamt die Möglichkeit, vor dem Hintergrund der Infektionslage vor Ort das Tragen von Masken anzuordnen.

Bestehen bleibt hingegen die Testpflicht. Hier sind weiterhin zwei Tests pro Woche nachzuweisen.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Lang