Schulausschusssitzung

Die Sitzung des Schulausschusses am Montag, den 18.03.2019 in Limburg war in gewisser Weise „ernüchternd“. Schien es zunächst so, dass die Entscheidung in den Mai/Juni verschoben werden könnte und wir als MPS damit die Chance bekommen hätten, doch noch eine Hauptschulklasse auf die Beine zu stellen und damit die MPS neu aufzustellen, wurde durch die Wendung über den Antrag von Willi Hamm nun doch die Entscheidung sozusagen vorgezogen. Über das wie will man sich später unterhalten und entscheiden.
Wenn allerdings die MPS dann wieder die Voraussetzungen einer Grund- Haupt und Realschule erfüllt, stellt sich eigentlich die Frage nach dem WARUM für die Fusion. Viele der Fragen, die von den Eltern bei der Informationsveranstaltung mit den örtlichen Politikern angesprochen wurden, sind weiterhin unklar und wurden bislang nicht behandelt. Das größte Thema war damals sicherlich das Thema Bestandschutz – hier ist jetzt die Rede davon, dass müsse die neue Schule entscheiden und vorgeben.
Ich persönlich halte das für schwierig, denn wie die Fusion abläuft oder sich vollzieht hat der Kreistag nicht in der Hand. Die Verantwortlichen hierfür sollen von den zwei Schulkonferenzen benannt werden und die Rolle des Schulamtes bleibt aktuell unklar. Von Moderator oder Mediator ist jetzt die Rede. Wer am Ende des Tages entscheidet, ist nicht geklärt.
Am 16. April treffe ich mich mit Kultusminister Prof. Alexander Lorz und versuche ihm dabei nochmal die Dinge aus Sicht bzw. mit der Brille des Schulelternbeirates zu erläutern.

Martin Rumpf