UBUS

Liebe Eltern, liebe SchülerInnen,

mein Name ist Vanessa Arndt. Ich bin Sozialpädagogin und seit Dezember 2018 an der Mittelpunktschule Goldener Grund in Selters tätig.

Meine Aufgaben umfassen die Unterstützung von SchülerInnen in ihrer allgemeinen und schulischen Entwicklung in verschiedenen Jahrgangsstufen. Ich fördere diese individuell und trage zur Stärkung ihrer sozialen Kompetenzen bei. Des Weiteren gehören die Beratung von Eltern, Kindern und Jugendlichen in unterschiedlichen Bereichen, Kooperationen und Absprachen mit außerschulischen Einrichtungen sowie eine enge Zusammenarbeit mit den Lehrkräften zu meinen Tätigkeiten.

Mir liegt sehr am Herzen, individuelle und gesellschaftliche Benachteiligungen durch sozialpädagogische Maßnahmen auszugleichen. Ich arbeite präventiv (Mitbestimmung der eigenen Interessen der Schüler fördern) als auch im Bereich der Interventionen (z.B. Handlungsalternativen entwickeln oder zur Mitarbeit motivieren, Lösungsentwicklungen im Konfliktfall). Mir ist es wichtig, dass alle Schülerinnen und Schüler gute Voraussetzungen zum Lernen haben und sich in ihren jeweiligen Klassen wohlfühlen.

Sollten Sie/solltet Ihr also etwas auf dem Herzen haben, können Sie/könnt Ihr mich selbstverständlich ansprechen oder Kontakt aufnehmen und wir besprechen dies direkt oder vereinbaren einen Gesprächstermin. 

Scheuen Sie/scheut Euch nicht, sprechen Sie/sprecht mich an!

Ihre/Eure Vanessa Arndt

Kontakt:

ubus@mps-selters.de

Seit Dezember 2018 unterstützt Frau Arndt als UBUS-Kraft das Team der MPS-Selters

Unter UBUS können sich die wenigsten etwas vorstellen. Hinter der Abkürzung verbirgt sich eine Maßnahme des hessischen Kultusministeriums, womit den Schulen etwas Unterstützung bei der Bewältigung ihrer heutigen Herausforderungen gegeben werden soll. Unterrichtsbegleitende Unterstützung durch sozialpädagogische Fachkräfte heißt der Begriff, wenn er ausgeschrieben wird. Ganz konkret hat diese an der Mittelpunktschule Goldener Grund den Namen Vanessa Arndt. Während ihres Studiums als Sozialpädagogin, das sie 2015 an der Hochschule in Koblenz erfolgreich abgeschlossen hat, war Frau Arndt an einer Grundschule in verschiedenen Bereichen tätig. In dieser Zeit wurde ihr mehr und mehr bewusst, dass sie hauptberuflich an einer Schule tätig werden möchte, da die Abwechslung sowie das Arbeiten mit jedem einzelnen Kind oder Jugendlichen eine spannende Herausforderung darstellt. Erste Erfahrungen mit Jugendlichen hatte sie während ihrer dreijährigen Tätigkeit bei einem Bildungsträger sammeln können. An der MPS sind beide Altersgruppen zu finden, was Frau Arndt dazu bewegt hat, sich für die Stelle in Selters zu bewerben. Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung zu unterstützen sowie bei Problemen behilflich zu sein, sieht Frau Arndt als Berufung. „Sie zollen von einem so hohen Maß an Dankbarkeit, was für mich unbezahlbar ist und für das es sich lohnt, einen solchen Weg einzuschlagen“, so Frau Arndt. Die Sozialpädagogin unterstützt das Lehrerkollegium sowie das Betreuungsteam der „Schülerinsel“ seit Dezember letzten Jahres und hat sich inzwischen gut eingelebt an der MPS. „Ich wurde herzlich aufgenommen und konnte schon in vielen Klassen mit in den Unterricht gehen“, berichtet die aus Braunfels stammende Fachkraft. In der Tat zeigten sich die Lehrkräfte erfreut über die Begleitung im Unterricht. Grundschulleiterin Bianca Flauger erklärt: „Die Klassen, gerade in der Grundschule, sind heute sehr heterogen und somit sind die Lehrkräfte sehr offen und dankbar für die Möglichkeit von UBUS. Kinder haben sehr individuelle Bedürfnisse und diesen kann man zu zweit natürlich viel besser nachkommen.“ Vor dem Unterricht verbringt Frau Arndt zudem Zeit in der Betreuung, wo Leiterin Iris Born und ihr Team ebenfalls sehr froh sind, eine Verstärkung zu haben. Doch neben der Begleitung im Unterricht und in der „Schülerinsel“ arbeitet Frau Arndt auch eng mit der Schulsozialarbeiterin Birgit Brandt und der Förderschullehrkraft Janina Shehi zusammen. Derzeit arbeitet die Schule verstärkt an der Förderung der Sozialkompetenz. Trainiert wird ein freundliches und friedliches Miteinander an der MPS bereits mit festen Programmen wie beispielsweise einem Verhaltenstraining in den Klassen 1 und 2, Prävention im Team (PiT) in der Sekundarstufe und dem Demokratieprojekt „Creative Change“ in beiden Schulformen. Trotzdem braucht es immer wieder Zeit zur Klärung von Streitigkeiten, zur Förderung eines sozialen Miteinanders und zur Bewusstmachung von Regeln. Hier bringt sich die neue Sozialpädagogin an der MPS ein und gestaltet neue Ideen und Projekte aktiv mit.